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Kinderblog 16. September 2026

Winterferien in New York mit Papa

JJ
stift und limo KIDS
JJ im Central Park, wie er die Wolkenkratzer bestaunt

Ich war mit Papa eine Woche in den Winterferien in New York, nur wir zwei. Es war meine erste Flugreise und die Hochhäuser waren so hoch, dass man sich wie ein Zwerg gefühlt hat. Hier schreibe ich auf, was wir jeden Tag gemacht haben.

Warum ihr vor dem Landeanflug brechen solltet

Der Flug von Dresden nach München war super beängstigend, lustig und aufregend. Wenn man noch nie geflogen ist, hat man bestimmt die meiste Angst vorm Starten und Landen, aber danach gewöhnt man sich daran und es macht Spaß. Als erstes saßen wir, also Papa und ich, in einem kleinerem Flieger, von München nach New York saßen wir in einem A350. Im Flugzeug konnte ich ganz viele Filme gucken. Das Essen war naja, also ist mir schlecht geworden (ich empfehle euch vor dem Landeanflug zu brechen!). In der U-Bahn war ich noch bleich, aber es war angenehmer als mit 800 km/h durch die Luft zu brausen.

Im Hotel sind wir in die Betten gehüpft und ich habe eine Tüte Salzchips geext. Zum Abendbrot gab es Pizza und mit der Pizza im Schlepptau sind wir ein bisschen die Straße entlang geschlendert. Im Hotel haben wir das NBA-Spiel der Indiana Pacers gegen die Brooklyn Nets angeschaut und ich bin eingeschlafen vorm Fernseher (natürlich mit geputzten Zähnen).

Unser Flugzeug nach New York

Wie ein Zwerg zwischen Hochhäusern

 Aus den Träumen gefallen sind wir aufgewacht und raus aus dem Hotel gegangen und waren in einem fünf Sterne Café (no Plates Coffee) frühstücken. Ich hatte ein Bananenbrot und eine heiße Schokolade, Papa hatte einen Himbeer-Cookie, einen Flat White und einen Joghurt. Das war das beste Frühstück, das ich je gegessen habe. Frisch gestärkt sind wir mit der U-Bahn zum Empire State Building gefahren, dort haben wir uns zuerst das Stadion der New York Knicks angesehen. Man hat sich so wie ein Zwerg gefühlt. Eingeschüchtert gingen wir wieder zum Empire State Building. In der 80. Etage war es sehr beängstigend aber verglichen mit der 102. Etage war dies ein Klacks.

Vom Empire State Building haben wir uns auf den Weg zu einem Flugzeugträger gemacht. Auf dem Weg haben wir zum Mittag zwei Burger gegessen, dann nur noch durch den Park und schon waren wir am Ziel. Der Flugzeugträger war nicht mehr weit entfernt, dort gab es Attrappen von Flugzeugen und Hubschraubern. Es gab sogar ein echtes Space Shuttle und das schnellste Passagierflugzeug der Welt. Auf dem Weg ins Hotel waren wir in einem Lego-Laden, Schlittschuh fahren, in einer Kirche, die von außen sehr klein aussah und von innen riesig war und dann noch im NBA-Store. Und ehe man sich versah, saßen wir mit Pizza von „TWO BROS PIZZA“ im Hotel.

Fünf Dollar für einen Salto über meinem Kopf

Vom Hotel sind wir wieder zum NO PLATES COFFEE geschlendert, um uns zu stärken. Von dort nur wenige Schritte entfernt war eine Fähre. Mit der Fähre sind wir nach Brooklyn gefahren. Dann über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan. Danach sind wir mit einer Gondel nach ROOSEVELT ISLAND gegondelt. Von dort sind wir wieder mit der Fähre zurück nach Manhattan gefahren.

Wir sind den Times Square entlanggelaufen und sind bei Straßenkünstlern vorbeigegangen und wie immer, wenn wir bei Straßenkünstlern vorbeigehen, wurden wir ins Rampenlicht gezogen. Einer von ihnen hat Saltos über uns gemacht und ich habe 5 Dollar bekommen, dafür das ich mitgemacht habe. Davon mussten wir uns erst einmal erholen und sind nochmal ins Macy‘s gegangen. Von da aus sind wir noch bis zum Flat Iron Building gelaufen, das wurde gerade renoviert und von dort aus sind wir wieder mit der U-Bahn zurück zum Hotel gefahren.

In die Freiheitsstatue rein und über Stock und Schnee zurück

Heute aufgewacht und frisch gestärkt mit Pancakes haben wir uns auf den Weg zur Fähre gemacht. Von dort aus sind wir mit der Fähre nach LIBERTY ISLAND zur Freiheitsstatue gefahren. Dort haben wir Audioguides bekommen. Am coolsten fand ich, dass man in die Freiheitsstatue rein konnte.

Später sind wir mit der Fähre nach ELLIS ISLAND gefahren. Dort wurden wir durch das ganze Einwandererzentrum geaudioguidet. In jedem Raum sah es anders aus. Dann sind wir mit der Fähre zurück nach New York getuckert. In New York waren wir im Hochhaus Museum. Von dort aus sind wir über Stock und Schnee zu einem Basketballplatz gegangen. Dann sind wir bei einem 7-Eleven vorbeigekommen und dort haben wir Cookies gekauft. Im Hotel angekommen haben wir uns „TWO BROS PIZZA “ geholt und dabei haben wir das ALL-STAR WEEKEND geschaut. Das war sehr entspannend, weil wir unsere Füße abgelaufen haben.

U-Bahnen, Schneehaufen und ein Riesenblick auf Mini-New-York

Wie immer haben wir uns zum Frühstück bei NO PLATES COFFEE gestärkt. Mit der U-Bahn sind wir ins U-Bahn Museum gefahren, dort konnte man soweit das Auge reicht nur U-Bahnen aus den verschiedenen Jahren sehen. Aber es war sehr spannend. Danach sind wir durch Häuserschluchten gegangen, wohin wohl? Natürlich zum Central Park, der sogar größer als Monaco, ein Stadtstaat in Frankreich, ist. Ich bin rumgetobt wie ein Affe, von einem Schneehaufen zum nächsten. Später sind wir zu einem „kleinen“ See, der im Central Park liegt, gegangen. ES WAR EIN GROßER SEE!

Von dort aus sind wir in ein Museum gegangen wo viel zum selbst machen war und man konnte das Miniatur New York wie ein Riese beobachten, und zwar mit Ferngläsern. Später im Hotel im Fitnessstudio habe ich mich noch ausgepowert. Danach haben wir uns beim 7th Streets Burger noch einen Burger mit Pommes geholt. Darauffolgend haben wir uns das ALL-STAR WEEKEND im Fernsehen angeschaut. Als Papa im Bad war, bin ich schon weggepennt.

Von Chinatown nach Little Italy

Frühstück gabs wie immer und dann sind wir mit der U-Bahn nach Chinatown gefahren. Dort war es sehr schön, weil man sich wie in einer anderen Stadt gefühlt hat. Es waren kaum Hochhäuser und viele Läden. Danach sind wir rüber nach Little Italy gelaufen und sind in einen superlustigen Weihnachtsladen gegangen, wo es superheiß war und alle möglichen Weihnachtsaccessoires gab. Zum Mittag waren wir bei einem sehr coolen Italiener, die alle Nudeln selbst hergestellt haben. Wir konnten sogar beim Nudelmachen zuschauen. Papa hatte eine Lasagne, die ich auch sehr lecker fand und ich hatte Mozzarella-Sticks. Eigentlich haben wir uns das Essen geteilt.

Haus in Chinatown

Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir an einem riesigen Kobe Bryant Graffiti vorbeigekommen. Dann ging es weiter zum Harry Potter Laden, aber wir wurden leider nicht für Hogwarts ausgewählt. Gleich nebenan war ein zweiter riesiger Legoladen, wo ich mir eine Legofigur bedrucken lassen habe. Wir haben uns dann auf den Weg zur Highline gemacht, aber unterwegs mussten wir uns noch ein Eis holen.

Freiheitsstatue aus Lego im Legoladen

Die Highline ist eine nicht mehr genutzte oberirdische U-Bahn-Strecke, die mit Spenden finanziert wurde. Und New York hat es zu einem schönen Park gemacht.

Von der Highline sind wir zu Fuß zurück zum Hotel gelaufen und auf dem Weg waren wir noch beim Ghostbusters Haus.

Am Abend sind wir Pizza auf der Hand nochmal zum Pier gelaufen und haben dort New York in der Nacht bewundert. Kann ich nur empfehlen, weil man auch viele neue Dinge entdeckt, die einem am Tag nicht auffallen.

Ein Eichhörnchen hielt mich für eine Statue

Heute ging es für uns durch den Central Park zum American Museum of Natural History, dort war jede Etage anders gestaltet und es gab viele verschiedene Ausstellungen. Die zum Weltall war sehr spannend, weil sehr viel über Meteoriten und unsere Galaxie erklärt wurde. Krass war auch die Maya Ausstellung mit Goldschätzen und Waffen. Papa hat mir noch erklärt, warum das Gold jetzt in New York und nicht mehr in Mexiko ist. Zurück durch den Central Park bin ich noch auf den Felsen herumgeklettert und habe mich gefühlt wie ein Bergsteiger. Oben auf den Felsen hat sich ein Eichhörnchen sehr nah an mich herangetraut, weil ich wie eine Skulptur dahockte. Von den Felsen konnte man auch super die krassen Hochhäuser beobachten.

Eichhörnchen im Central Park

Die letzte Schlittschuhrunde

Am letzten Tag haben wir die gepackten Koffer im Hotel stehen lassen und sind nochmal mit der Fähre nach Dumbo gefahren und waren dort in einem Künstlerrestaurant. Dann sind wir noch einmal zum Schlittschuh laufen gegangen und haben noch ein paar Runden gedreht. Mit den Koffern sind wir dann zur Grand Central Station, von wo unser Bus zum Flughafen fahren sollte. Wir mussten über eine Stunde warten, da die Busse im Stau standen. Der Flug war eigentlich ganz entspannt, außer dass wir an den Flügeln mit den lauten Triebwerken saßen. Das Beste nach der langen Reise war dann, wieder zu Hause zu landen.

Walgraffiti an dem Busstop bei der Grand Central Station

Over and Out JJ

Wenn deine Eltern mehr über New York wissen wollen: Papa hat auch über unsere Woche geschrieben.

Zu Papas Artikel über New York im Winter →