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New York Transit Museum und Museum of the City of New York

Papa
stift und limo · der Blog der Großen
Museum of the City of New York - JJ mit Fernglas in der Ausstellung He Built this City.

JJ und ich waren im Februar 2026 eine Woche allein in New York. An diesem Tag ging es ins New York Transit Museum nach Brooklyn, das in einer stillgelegten U-Bahn-Station liegt. Danach quer durch den verschneiten Central Park bis zum Museum of the City of New York. Wie die ganze Woche aussah, steht in unserem Übersichtsartikel, von dort aus gelangt ihr zu jedem einzelnen Tag.

New York Transit Museum

Wir sind mit der Linie 4/5 nach Brooklyn bis zur Borough Hall gefahren, von dort waren es noch fünf Minuten bis zum New York Transit Museum. Wer die anderen Blogeinträge schon gelesen hat, weiß: Wir sind gern früh da. Wir hatten uns wieder Tickets für den frühesten Einlass um 10 Uhr gebucht.

Das New York Transit Museum ist, unserer Meinung nach, eines der unterschätzten Museen New Yorks. Es befindet sich in der historischen Court Street Station, die alte Station macht das Museum zu einem einzigartigen Erlebnis. Auf den Gleisen findet ihr verschiedene Züge aus der Zeit von 1908 bis heute. Auch die Busse könnt ihr besichtigen, alle Fahrzeuge sind sehr gut erhalten und begehbar. Neben jedem Fahrzeug gibt es eine Tafel mit ausführlichen Informationen zu der Geschichte. Was mich besonders gefesselt hat, waren die Werbungen in den Zügen, alte Baseball-Plakate und Anzeigen für den „neuesten“ Pontiac. Hier habe ich nach JJs Ermessen zu viel gelesen und bin nicht schnell genug mit ihm zum nächsten Zug gegangen.

Außerdem konnten wir die Entwicklung der Drehkreuze verfolgen, vom Holzdrehkreuz bis zur Tür, die sich zur Seite schiebt. Am Anfang wurde noch mit einem Nickel (5 Cent) bezahlt, später mit Token und MetroCard. Heute reicht an den OMNY-Bezahlterminals eine Kreditkarte oder ein Smartphone.

Central Park

Zurück ging es mit der Subway zur Fifth Avenue/59th Street, dieselbe Station wie schon auf dem Weg zur Seilbahn nach Roosevelt Island. Diesmal fielen uns die superschlanken Türme der Billionaires‘ Row auf, ich weiß nicht, wie wir die vorher übersehen konnten. Je weiter wir in den Park hineinliefen, desto deutlicher sah man, wie hoch und schlank die Türme an der 57th Street wirklich sind. JJ konnte nicht glauben, dass die dem Wind standhalten. Wir haben nachgeschaut und der Steinway Tower, der ein Höhen-Breiten-Verhältnis von 24:1 hat, bewegt sich bei starkem Wind an der Spitze um bis zu einem Meter. Ganz oben hängt ein schweres Pendel, das der Windbewegung des Turms entgegenwirkt und so die Schwingungen für die Bewohner im angenehmen Rahmen hält.

Weiter durch den Central Park ging es vorbei am Wollman Rink, wo ihr auch Schlittschuh laufen könnt. Die Eisfläche war nochmal deutlich größer als die am Rockefeller Center, allerdings war hier auch wesentlich mehr los. Dann sind wir am Metropolitan Museum of Art vorbei und rechts um das Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir herum bis zum Museum of the City of New York. JJ kletterte unterwegs auf jeden Schneehaufen, den die Räumfahrzeuge im Park hinterlassen hatten. Die großen grünen Wiesen waren nur zu erahnen, aber die sonst wahrscheinlich unsichtbaren Hundehaufen waren überall auf dem weißen Untergrund zu sehen.

Museum of the City of New York

Im Museum of the City of New York gibt es immer wechselnde Ausstellungen, während unseres Besuches war im ersten Stock des Museums zum Beispiel die Ausstellung He Built this City, ein Miniatur-Modell der Stadt New York mit allen fünf Boroughs zu sehen. Gebaut hat es Joe Macken, ein Fernfahrer aus Queens, der 2004 anfing und 21 Jahre lang in seinem Keller daran weiterarbeitete. Es besteht aus über 300 einzelnen Platten, auf denen die Gebäude von New York aus Balsaholz, Pappe und Kleber nachgebaut wurden. Das Modell ist mit circa 15 mal 8 Metern riesig. Am Rand liegen Ferngläser, mit denen man noch tiefer in die Stadt hineinschauen kann. JJ war sehr begeistert von dem Modell, mehr zu seinen Eindrücken aus New York könnt ihr in seinem selbstgeschriebenen Artikel lesen.

Die permanente Ausstellung New York at Its Core zeigte uns die Geschichte New Yorks als Hafenstadt von 1609 bis 1898 und als Weltstadt von 1898 bis heute. Die vielen Ausstellungsstücke und Geschichten fesselten uns sehr, es gab viel zu entdecken, von den Anfängen als niederländische Handelskolonie bis zum Bau der ersten Wolkenkratzer. Leider waren es so viele Informationen, dass ich JJ nicht alle Infotafeln übersetzen konnte.

Im Obergeschoss gab es noch eine Ausstellung, Urban Stomp: Dreams & Defiance on the Dance Floor, die sich der Entwicklung der Musik in New York über die Jahre widmete. Nach den ganzen Texten aus der vorherigen Ausstellung war das genau das Richtige. Auf den Bildschirmen konnten wir uns ein Bild über die Geschichte des Tanzes und der Musik von Lindy Hop, Salsa, Hip-Hop, Hustle, Bhangra, Vogue und vielem mehr machen. JJ konnte verschiedene Platten auflegen und so selbst in die Musik New Yorks hineinhören.

Fitness und Allstar Game

Da unser Tag mit über 15.000 Schritten anscheinend nicht anstrengend genug war, hat JJ mich noch ins hoteleigene Fitnessstudio geschleppt und auf Laufband und Stepper die letzten Körner verbrannt. Ich hatte keine Kraft mehr, habe es kurz mit Gewichten versucht und mich dann einfach hingesetzt und gewartet, bis er fertig war.

Nach dem Duschen haben wir uns eine Pizza aufs Zimmer geholt und das All-Star-Game 2026 aus Los Angeles im Fernsehen geschaut. Das war wirklich mal angenehm, nicht nachts um zwei aufstehen zu müssen, um ein NBA-Spiel live zu sehen. Sieben Uhr abends, vom Bett aus. Perfekt.

Die restlichen Tage kommen noch

Wir schreiben gerade an den Beiträgen zu den Tagen sechs und sieben. Tragt euch ein, dann bekommt ihr Bescheid:

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