stift und limo

JJ mit Papa allein im verschneiten New York

Papa
stift und limo · der Blog der Großen
New York im Winter - eingeschneites Auto

JJ und ich waren im Februar 2026 sieben Tage lang in New York, nur wir zwei. Wir haben einen Flugzeugträger und ein U-Boot erkundet, sind über die Brooklyn Bridge gelaufen und mit der Fähre darunter durch. Auf dem Times Square wurden Saltos über uns geschlagen, im Central Park lag Schnee, und auf Ellis Island haben wir ausgerechnet, wie viele Menschen dort früher an einem einzigen Tag angekommen sind.

Hier findet ihr den Überblick über unsere Woche New York im Winter. Zu den einzelnen Tagen haben wir eigene Beiträge geschrieben, in denen alles Praktische steht: Tickets, Preise, Wege und was ihr getrost überspringen könnt.

Da JJ und ich ziemlich basketballversessen sind, kam Mitte 2025 bei mir der Wunsch auf, auch mal ein Basketballspiel in der NBA live vor Ort zu sehen. Und so begann ich, mir erst einmal im Geheimen einen Überblick zu verschaffen. Was kostet eigentlich so ein Flug? Hotel oder Airbnb? Meine Frau hätte natürlich auch gern New York gesehen. Dass am Ende JJ und ich allein geflogen sind, war trotzdem ihre Idee. Zu fünft wäre es teuer geworden, und für Klein L, die damals noch vier war, wäre es ohnehin zu anstrengend gewesen.

New York im Winter, wieso?

Ich habe mich für den Winter entschieden, weil ich Schnee über alles liebe, und wer Kevin – Allein in New York oder andere Filme gesehen hat, die im New Yorker Winter spielen, der versteht sofort, wieso New York mit Schnee unglaublich schön ist. Der Dampf aus den Gullydeckeln und den orange-weißen Plastikzylindern hat mich schon immer fasziniert. Ein Großteil der berühmtesten New Yorker Hochhäuser wird mit Dampf beheizt. Das System läuft seit 1882 und ist das größte Fernwärmenetz seiner Art weltweit.

Ob nun Schnee liegt oder nicht, kann man wie immer nicht vorher wissen. Laut meiner Recherche ist die Wahrscheinlichkeit für Schnee im Januar und Februar am höchsten, gleichzeitig herrscht in dieser Zeit aber auch die höchste Wahrscheinlichkeit für Blizzards. Neben den Blizzards gibt es auch immer wieder Kaltfronten, die extreme Kälte nach New York bringen. Und so war es dann auch: Eine Woche vor unserer Anreise waren es -15 °C und wir wurden beim Packen schon ein bisschen unruhig, ob wir noch eine zweite lange Unterhose einpacken müssen.

Als wir am 11. Februar ankamen, lag der Schnee vom Sturm zwei Wochen zuvor noch in Haufen an den Straßenrändern. Die extreme Kälte hatte ihn für uns konserviert. Eine Woche nach unserer Abreise traf dann ein Blizzard New York und der hatte es in sich: Innerhalb von zwei Tagen fielen in weiten Teilen von New York über 50 cm Neuschnee. In einem Video von Casey Neistat kann man den Verlauf des Blizzards ganz gut nachvollziehen.

Die Woche im Überblick

Hier kommt der Ablauf Tag für Tag. Wenn euch etwas davon genauer interessiert, geht es über den Link zum ausführlichen Beitrag.

Was vorher zu erledigen war

Reisepass, ESTA, Reisevollmacht, dazu Flug, Hotel und die Frage, wie man in New York bezahlt. Was das alles gekostet hat und wie lange es gedauert hat, steht im Vorbereitungsartikel.

Zur Vorbereitung: Pass, ESTA und Vollmacht →

New York mit Kind - die Vorbereitung mit New York eine Augenreise - Big Apple

Wie wir hingekommen sind

JJs erster Flug ging nach München, der zweite über den Atlantik. Am Ausreiseschalter fehlte uns beinahe ein Dokument, das kaum jemand auf dem Schirm hat, wenn er allein mit Kind reist. Vom JFK ging es mit AirTrain, LIRR und U-Bahn bis in den Financial District.

Zur Anreise: erster Flug, Immigration und der Weg vom JFK →

Tag 1: Empire State Building und USS Intrepid

Früh am Empire State Building anstehen hat sich gelohnt: Wir hatten die oberste Plattform im 102. Stock eine halbe Stunde für uns allein. Danach zu Fuß zum Hudson, wo auf dem Flugzeugträger USS Intrepid ein Space-Shuttle-Prototyp steht. Am Abend eine Runde Schlittschuh am Rockefeller Center.

Zum ersten Tag: Empire State Building und USS Intrepid →

Tag 2: Brooklyn Bridge, Dumbo und Roosevelt Island

Mit der Fähre für 4,50 Dollar unter der Brücke durch, zu Fuß wieder zurück darüber. Dazwischen eine Schneeballschlacht in einem menschenleeren Park. Die Seilbahn nach Roosevelt Island war der einzige Programmpunkt, den wir uns hätten sparen können.

Zum zweiten Tag: Brooklyn Bridge und Roosevelt Island →

Tag 3: Freiheitsstatue und Ellis Island

Erstes Boot, rechte Seite, Sockel statt Krone. Auf Ellis Island steht die riesige Empfangshalle fast leer, und genau das macht sie eindrücklich.

Zum dritten Tag: Freiheitsstatue und Ellis Island →

Tag 4: Transit Museum und Museum of the City of New York

Das Transit Museum in einer stillgelegten U-Bahn-Station ist eines der unterschätzten Museen der Stadt. Danach quer durch den verschneiten Central Park.

Zum vierten Tag: Transit Museum und Central Park →

Tag 5: Chinatown, Little Italy und die High Line

Eine Kreuzung trennt Chinatown von Little Italy, und mit ihr ändert sich alles, sogar die Gerüche. Am Nachmittag sind wir über die High Line gelaufen, einen Park auf einer stillgelegten Bahntrasse. Abends ging es noch einmal raus, um die Stadt bei Nacht zu sehen.

Zum fünften Tag: Chinatown, Little Italy und der High Line →

Tag 6: American Museum of Natural History

Ein Meteorit aus nächster Nähe, ein Stegosaurus für 44,6 Millionen Dollar und der aztekische Sonnenstein. Nach fünf Stunden im größten Naturkundemuseum der Welt sind wir durch den Central Park zurück und noch einmal an den Times Square.

Zum sechsten Tag: American Museum of Natural History →

Die restlichen Tage kommen noch

Wir schreiben gerade an den Beiträgen zu den Tagen sechs und sieben. Tragt euch ein, dann bekommt ihr Bescheid:

  • Nachricht, wenn ein neuer Beitrag online ist
  • Ab und zu ein kurzer Stand zu unserer Europareise 2027